Weih­nachts­brief 2021

Momos Kin­der e.V. Weih­nachts­brief 2021 an alle Men­schen die Kin­der lieben 

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c/​o Thors­ten Hin­ners
Eick­hoffs­weg 7
59581 War­stein-Nie­der­berg­heim
Tel.02925817959
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Tue Gutes und sprich darüber?

Zum Jah­res­en­de wol­len wir unse­re Freun­de und Gön­ner nach lan­ger Stil­le, ein wenig auf den aktu­el­len Stand unse­rer Ver­eins­ar­beit bringen.

„Momos Kin­der“ – also wir, wur­den durch die aktu­el­le poli­ti­sche und ge­sellschaftliche Umwäl­zung deut­lich aus­ge­bremst. Wen wun­dert es?

Unser wun­der­schö­nes Pro­jekt, wir hat­ten im Früh­ling dar­über infor­miert, auf den Phil­ip­pi­nen – die Ein­rich­tung einer ganz­heit­li­chen Schu­le für Kin­der und Jugend­li­che mit Han­di­cap — ist zwar Vor-Pro­jek­tiert und Start­be­reit, jedoch alle recht­lich not­wen­di­gen Maß­nah­men, sowie die ordent­li­che Ver­eins­an­mel­dung vor Ort, alle Behör­den­an­ge­le­gen­hei­ten wur­den durch die „Gesund­heits­sys­te­ma­tik“ bis­lang nicht zur Unter­schrift gebracht. So ver­blie­ben wir aus­ge­bremst, guten Mutes in Lau­er­stel­lung. Mary, unser hier in Deutsch­land leben­der Kon­takt, Sie ist Mit­glied im Ver­ein, bleibt am Ball und hält uns infor­miert. Soll­te sich die Situa­ti­on ver­bes­sern legen wir los und bit­ten Dich um Unter­stüt­zung. — In der Ruhe liegt die Kraft, sagt Momo dazu.

Wir konn­ten auch wirk­lich Gutes bewir­ken. Nun ist das so eine Sache mit dem Eigen­lob, denn die­se wun­dersame Hil­fe­stel­lung, durch das Bezie­hungs­netz­werk unse­res Ver­eins, ver­lief so lei­se und vor jeder Öffent­lich­keit ver­bor­gen, dass wir es erst heu­te, nach­dem alles voll­bracht ist, mit Euch tei­len wol­len. Jedoch nicht um des Eigen­lo­bes wil­len – eher um der Dank­bar­keit wegen.

Momos Qua­li­tät war das genaue hin­hö­ren und hineinfühlen.

Du darfst nun lesen: Die wun­der­vol­le Geschich­te von Jan­nik. Wir, Momos Kin­der e.V. haben Ihm und sei­ner Fa­milie einen Traum erfül­len kön­nen. Jan­nik (im Foto VORNE LINKS mit sei­nen Freun­den vom Glücks­St­üb­li.) ist sehr, sehr klug. Er ist etwas ganz beson­de­res. Jan­nik bringt uns Freu­de. Als wir kürz­lich eine Sky­pe Run­de mit Ihm mach­ten konn­ten, haben wir viel und herz­lich gelacht und obwohl nur vir­tu­ell, war enorm viel Menschlich­keit im Raum. Er kom­mu­ni­ziert via Com­pu­ter mit sei­ner Mama, die ihn seit allen Zei­ten, sei­nes nun­mehr 18 jäh­ri­gen Lebens, rund­um sorg­los, pflegt, ver­sorgt, unter­stützt von der lie­ben Schwes­ter und dem flei­ßi­gen Papa. Papa ist ein erdi­ger, boden­stän­di­ger Land­wirt. Hel­ga, so heißt die Mama, ist wahr­haf­tig eine bewun­derns­wer­te Mut­ter und hat mit der Situa­tion, wie sich jeder ein­füh­len­de Mensch den­ken kann, gut zu tun. Nun kämpf­te sie seit Mona­ten mit dem Gesund­heits­we­sen und den Geld­ge­bern bei den Kas­sen. Jeder kennt das: Dei­ne Raten wol­len sie stets, aber wehe du brauchst mal was zurück. So auch bei Jan­nik. Ohne Com­pu­ter kann er so gut wie gar nicht mit sei­ner Umwelt kom­mu­ni­zie­ren. Stell dir vor du sitzt gefes­selt an einen Stuhl, musst drin­gend aufs Klo und kei­ner hört oder ver­steht Dich. Nicht schön.

Der Com­pu­ter ist alt, zeit­wei­se defekt, Tage ohne Funk­ti­on, wochen­lang unter­wegs zur Repa­ra­tur, im Frei­en mit Son­ne nicht nutz­bar, unter­wegs nach weni­gen Stun­den die Bat­te­rie leer, eine Zumu­tung für ein wür­de­vol­les Mit­ein­an­der. – Die wür­de­lo­sen bis schä­bi­gen Begrün­dun­gen der „Gesund­heits­kas­se“ erspa­re ich uns an die­ser Stel­le. Ver­ge­ben wir Ihnen.

Eine gött­li­che Fügung woll­te es, Momos Kin­der erfuh­ren davon, nah­men Kon­takt auf, hör­ten uns die Ge­schichte an und stell­ten fest: Ein neu­er Com­pu­ter muss her! Was Geschei­tes darf es sein. Baff. Rund 18.000 Euro kos­tet so ein Wunder­werk der Tech­nik. Der Wert eines Klein­wa­gens. Ja, das schüt­telt man, als Papa Land­wirt, nicht mal so eben aus dem Ärmel. Was für ein bedrü­ckendes Gefühl für einen Vater, der sich die Hil­fe für sei­nen Sohn mone­tär nicht leis­ten kann.
Momos Mit­ge­fühl: Bot­schaft an die Gesundheitskasse!

Ein Stoß­ge­bet ent­sand­te uns einen Engel. Ihr Name ist Clai­re. Aus Pie­tät begnü­ge ich mich mit Ihrem Vor­na­men. Sie hat ein Rie­sen Herz und der Betrag war für Sie, dan­kens­wer­ter­wei­se, in vol­lem Umfang leist­bar. Altru­is­tisch über­nahm Clai­re die Kos­ten für den neu­en Com­pu­ter und spen­de­te via Momos Kin­der e.V. in die­ses neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­werk­zeug für Jan­nik. Sie hät­ten sei­ne Augen sehen sol­len als er von sei­nem Glück erfuhr. Wir erin­nern uns, er ist etwas ganz beson­de­res. Hoch­in­tel­li­gent. Empa­thisch.
Schon zwei Wochen nach Ein­ar­bei­tung haben wir mit Jan­nik und sei­ner Fami­lie in einer Zoom-Kon­fe­renz gespro­chen. Die Auf­zeich­nung der Begeg­nung fin­dest du in Kür­ze auf www.momos-kinder.de.

Unser Dank und Segen gilt allen Mit­wir­ken­den und ganz beson­ders Claire.

Nun geht das Jahr zu Ende, wir haben noch ein wenig erspar­tes auf dem Ver­eins­kon­to und freu­en uns na­türlich, wenn Du uns viel­leicht zu Weih­nach­ten ein wenig unter­stüt­zen magst, nicht an ein bestimm­tes Pro­jekt gebun­den, jedoch wis­send Dei­ne güt­li­che Spen­de wird von uns ehren­haft ver­wal­tet und nur im Sin­ne Momos Geis­tes ver­wen­det. Hier spen­den…

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Unse­re Bot­schaft fürs Neue Jahr 2022:
Lasst uns zusam­men­hal­ten und lasst uns unse­re Kin­der fra­gen, wel­che Bedürf­nis­se Sie haben. Lasst uns ins Gespräch kom­men und lasst uns ein­an­der die Hän­de rei­chen.
Euer Momos Kin­der e.V.

Momos Geheim­nis

Die­ses Geheim­nis ist die Zeit. Es gibt Kalen­der und Uhren, um sie zu mes­sen, aber das will wenig besa­gen, denn jeder weiß, dass einem eine ein­zi­ge Stun­de wie eine Ewig­keit vor­kommen kann, mit­un­ter kann sie aber auch wie ein Augen­blick ver­ge­hen – je nach­dem, was man in die­ser Stun­de erlebt.

Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.

Micha­el Ende in Momo

Der Text kann hier zum ver­tei­len als PDF her­un­ter­ge­la­den werden:

Weih­nachts­brief 2021