Unse­re Sat­zung

§ 1 Name und Sitz

Der Ver­ein führt den Namen “Momos Kin­der“
Er soll in das Ver­eins­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wer­den und trägt dann den Zusatz e.V.
Der Sitz des Ver­eins ist War­stein-Nie­der­berg­heim.

§ 2 Geschäfts­jahr

Geschäfts­jahr ist das Kalen­der­jahr

§ 3 Zweck des Ver­eins

1.) Der Ver­ein erfüllt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge Zwe­cke im Sin­ne des
Abschnit­tes “steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke” der Abga­ben­ord­nung. Die Mit­tel des Ver­eins
dür­fen nur für sat­zungs­ge­mä­ße Zwe­cke ver­wen­det wer­den.

2.) Der Ver­ein dient der Kin­der- und Jugend­für­sor­ge und Pfle­ge, sowie der För­de­rung des Gesund­heits- und Bil­dungs­we­sens in Län­dern, in denen Men­schen Not lei­den.

Der Sat­zungs­zweck wird u. a. ver­wirk­licht durch:

a.) Bereit­stel­lung von Gel­dern für gesun­des, abwechs­lungs­rei­ches Essen und der
 Beschaf­fung von sau­be­rem Trink­was­ser, z.B. durch Brun­nen­bau oder Was­ser­fil­ter.

b.) Bau, Her­rich­tung und Finan­zie­rung von Gebäu­den oder Räu­men, die der
 Gesun­dung und Gesund­erhal­tung die­nen. Ent­loh­nung von geeig­ne­tem Per­so­nal, wie z.B.
 Ärz­te und Kran­ken­schwes­tern. Beschaf­fung und Finan­zie­rung von Medi­ka­men­ten und
 medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen.

c.) Bau, Her­rich­tung und Finan­zie­rung von Wai­sen­häu­sern, Kin­der­gär­ten,
 Kin­der­ta­ges­stät­ten und Schu­len, sowie von sons­ti­gen Räu­men und Gebäu­den, die zur
 Errei­chung der Ver­eins­zie­le not­wen­dig sind.

d.) Erwerb oder Pacht von Grund­stü­cken, die für die Rea­li­sie­rung der jewei­li­gen Pro­jek­te
 not­wen­dig sind.

e.) Bau, Ein­rich­tung und Finan­zie­rung von Häu­sern und Woh­nun­gen für Mit­ar­bei­ter, die zur
 Rea­li­sie­rung der Pro­jek­te not­wen­dig sind.

f.) Aus- und Wei­ter­bil­dung von Per­so­nal, wel­ches zur Betreu­ung, Unter­rich­tung und
 Aus­bil­dung ein­ge­setzt wird.

g.) Ent­loh­nung von geeig­ne­tem Per­so­nal, wel­ches zur Betreu­ung, Unter­rich­tung und
 Aus­bil­dung ein­ge­setzt wird.

h.) Samm­lung und Ver­sand von Hilfs­mit­teln für Kin­der­gär­ten, Kin­der­ta­ges­stät­ten,
 Schu­len und Aus­bil­dungs­stät­ten.

i.) Schu­li­sche und beruf­li­che Aus­bil­dung von Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen.

j.) Unter­stüt­zung von Fami­li­en, die Hil­fe benö­ti­gen.

k.) Aus­bil­dung von Kin­dern, Jugend­li­chen und Erwach­se­nen in beson­de­ren The­men, die
 dem All­ge­mein­wohl die­nen, wie z.B. Umwelt­schutz oder Sexu­al­kun­de.

1.) Rea­li­sie­rung von land­wirt­schaft­li­chen Pro­jek­ten, die der Hil­fe zur Selbst­hil­fe die­nen.
2.) Die in § 3 Absatz 2 ange­ge­be­nen Zie­le und Maß­nah­men wer­den durch die För­de­rung
 von Pro­jek­ten rea­li­siert, deren Haupt­ziel die “Hil­fe zur Selbst­hil­fe” ist.
3.) Der Ver­ein Momos Kin­der e.V. arbei­tet mit allen öffent­li­chen und frei­en Trä­gern, sowie
 kirch­li­chen und wis­sen­schaft­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen ver­wand­ter Ziel­set­zung zusam­men.

§ 4 Selbst­lo­se Tätig­keit

Der Ver­ein ist selbst­los tätig; er ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.

§ 5 Mit­tel­ver­wen­dung

Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­mä­ßi­gen Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Mit­glie­der erhal­ten kei­ne Zuwen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins. Hier­von unbe­rührt blei­ben ange­mes­se­ne Ver­gü­tun­gen für geleis­te­te Diens­te und För­de­run­gen in Erfül­lung des Sat­zungs­zwecks.

§ 6 Ver­bot von Begüns­tig­ten

Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck der Kör­per­schaft fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt wer­den. 

§ 7 Mit­glied­schaft

  1. Mit­glied des Ver­eins kann jede natür­li­che und juris­ti­sche Per­son wer­den, die bereit und in der Lage ist, die Zie­le des Ver­eins zu unter­stüt­zen. Der Auf­nah­me­an­trag ist schrift­lich zu stel­len. Über den Auf­nah­me­an­trag ent­schei­det der Vor­stand. Gegen die Ableh­nung, die kei­ner Begrün­dung bedarf, steht dem/​der Bewerber/​in die Beru­fung an die Mit­glie­der­ver­samm­lung zu, wel­che dann end­gül­tig ent­schei­det.
  1. Die Mit­glied­schaft erlischt:

a.) durch Tod,

b.) durch Aus­tritt, der gegen­über dem Vor­stand schrift­lich, mit einer Frist von 1 Monat vor Ende des
Geschäfts­jah­res erklärt wer­den muss.

c.) durch Aus­schluss. Die­ser kann nur aus wich­ti­gem Grund erfol­gen. Wich­ti­ge Grün­de sind ins­be­son­de­re ein die Ver­eins­zie­le schä­di­gen­des Ver­hal­ten, die Ver­let­zung sat­zungs­mä­ßi­ger Pflich­ten oder Bei­trags­rück­stän­de von min­des­tens einem Jahr. Über den Aus­schluss ent­schei­det der Vor­stand. Gegen den Aus­schluss steht dem Mit­glied die Beru­fung an die Mit­glie­der­ver­samm­lung zu, die schrift­lich bin­nen eines Monats an den Vor­stand zu rich­ten ist. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ent­schei­det im Rah­men des Ver­eins end­gül­tig. Dem Mit­glied bleibt die Über­prü­fung der Maß­nah­me durch Anru­fung der ordent­li­chen Gerich­te vor­be­hal­ten. Die Anru­fung eines ordent­li­chen Gerichts hat auf­schie­ben­de Wir­kung bis zur Rechts­kraft der gericht­li­chen Ent­schei­dung.

§ 8 Bei­trä­ge

Von den Mit­glie­dern wer­den Bei­trä­ge erho­ben. Die Höhe der Bei­trä­ge und deren Fäl­lig­keit bestimmt die Mit­glie­der­ver­samm­lung.

§ 9 Orga­ne

Die Orga­ne des Ver­eins sind:

1. die Mit­glie­der­ver­samm­lung

2. der Vor­stand

§ 10 Mit­glie­der­ver­samm­lung

1.) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist das obers­te Ver­eins­or­gan. Sie dient der Unter­rich­tung und Aus­spra­che über Tätig­kei­ten und die finan­zi­el­le Lage des Ver­eins. Zu ihren Auf­ga­ben gehö­ren ins­be­son­de­re:

2.) Wahl und Abwahl des Vor­stan­des, sowie Bestä­ti­gung der Zuwahl der Vor­stands­mit­glie­der

  1. Ent­las­tung des Vor­stan­des
  2. Ent­ge­gen­nah­me der Berich­te des Vor­stan­des
  3. Wahl der Kas­sen­prü­fer­lin­nen
  4. Fest­set­zung von Bei­trä­gen und deren Fäl­lig­keit
  5. Sat­zungs­än­de­run­gen
  6. Ernen­nung von Ehren­mit­glie­dern
  7. Ent­schei­dung über Auf­nah­men und Aus­schluss von Mit­glie­dern in Beru­fungs­fäl­len
  8. Anträ­ge
  9. Sons­ti­ges
  10. Auf­lö­sung des Ver­eins

3.) Im ers­ten Quar­tal eines jeden Geschäfts­jah­res fin­det eine ordent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung statt. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird vom Vor­stand unter Ein­hal­tung einer Frist von einem Monat schrift­lich unter Anga­be einer Tages­ord­nung ein­be­ru­fen. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung kann eine Ergän­zung der vom Vor­stand fest­ge­setz­ten Tages­ord­nung beschlie­ßen.

4.) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ohne Rück­sicht auf die Zahl der erschie­ne­nen Mit­glie­der beschluss­fä­hig.

5.) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird von einem Vor­stands­mit­glied gelei­tet.

6.) Jedes Mit­glied hat eine Stim­me. Das Stimm­recht kann nur per­sön­lich oder für ein Mit­glied unter Vor­la­ge einer schrift­li­chen Voll­macht aus­ge­übt wer­den.

7.) Bei Abstim­mun­gen ent­schei­det die ein­fa­che Mehr­heit. Stim­men­ent­hal­tun­gen blei­ben außer Betracht.

8.) Sat­zungs­än­de­run­gen und die Auf­lö­sung des Ver­eins kön­nen nur mit einer Mehr­heit von 2/​3 der anwe­sen­den Mit­glie­der beschlos­sen wer­den.

9.) Über die Beschlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist ein Pro­to­koll anzu­fer­ti­gen, das vom Ver­samm­lungs­lei­ter und dem Schrift­füh­rer zu unter­zeich­nen ist.

§ 11 Vor­stand

1) Der Vor­stand im Sinn des § 26 BGB besteht aus:

  1. dem/​der 1. Vor­sit­zen­den
  2. dem/​der 2. Vor­sit­zen­den
  3. dem/​der Kassierer/​in
  4. dem/​der Schrift­füh­re­rin
  5. den bei­den Beisitzer(inne)n

2) Die Vor­stands­mit­glie­der ver­tre­ten den Ver­ein gericht­lich und außer­ge­richt­lich. Zwei

Vor­stands­mit­glie­der ver­tre­ten gemein­sam.

3) Der Vor­stand wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung auf die Dau­er von einem Jahr gewählt.

4) Vor­stands­mit­glie­der kön­nen nur Mit­glie­der des Ver­eins wer­den.

5) Wie­der­wahl ist zuläs­sig.

6) Der Vor­stand bleibt solan­ge im Amt, bis ein neu­er Vor­stand gewählt ist.

7) Bei Been­di­gung der Mit­glied­schaft im Ver­ein endet auch das Amt als Vor­stand.

§ 12 Kas­sen­prü­fung

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wählt für die Dau­er von einem Jahr ein­ein Kassenprüfer/​in. Diese/​r darf nicht Mit­glied des Vor­stands sein. Wie­der­wahl ist zuläs­sig.

§ 13 Auf­lö­sung des Ver­eins

Bei der Auf­lö­sung oder Auf­he­bung des Ver­eins oder bei Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwe­cke fällt das Ver­mö­gen des Ver­eins an eine juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder eine ande­re steu­er­be­güns­tig­te Kör­per­schaft zwecks Ver­wen­dung für die Unter­stüt­zung von Kin­dern in Not.

Ort, Datum

War­stein-Nie­der­berg­heim, 10.02.2019